Beschreibung
Futuristischer Stuhl mit Metallgestell
Aus eins mach zwei und aus zwei mach eins: Ganz vereinfacht ist dies das Prinzip des ga stuhls. Mit seinen zwei Schalen ist er ein einzigartiger und innovativer Entwurf der 50er Jahre. Der Schweizer Architekt und Gestalter Hans Bellmann entwarf den Stuhl im Jahr 1955. Bellmann verwendete eine breitere Schale als beim einpunktstuhl, teilte sie in der Mitte, um dann die beiden Teile nicht genau parallel, sondern leicht versetzt wieder zusammenzusetzen. Ein einmaliges Vorgehen, die Sitzschale erst in der Sitzrichtung zu teilen, um sie dann wieder zu verbinden, denn damals waren die heutigen Fertigungsmöglichkeiten in der Ausformung und Dehnung von Sitzschalen noch nicht bekannt. Bellmann erreichte sein Ziel mit einem kleinen Trick: Er setzte die beiden Teile in einem leichten Winkel wieder zusammen. Durch die verschiedenen Schnittwinkel entsteht die dritte Dimension. Die Schale ist zwar nicht wirklich dreidimensional gebogen, gewinnt aber durch die Konstruktion eine Ebene hinzu. Daher wird der ga-stuhl oft auch Zweischalenstuhl genannt. Mit seiner einzigartigen Konstruktionsweise und dem aussergewöhnlichen Design zählt der ga stuhl heute zu den Klassikern des Schweizer Möbeldesigns. Bellmann bleibt sich beim Konstruktionsprinzip auch beim ga treu: schnörkellos und praktisch. Beim einpunkstuhl verwendet er eine einzige Schraube, beim ga stuhl zwei: Die zweigeteilte Sitzschale des ga stuhls wird am Rücken mit einer kleinen und an der Unterseite mit zwei Metallplatten verbunden. An diese wird das Stahlrohruntergestell mit zwei Schrauben fixiert.
Info & Materialien
| Design | Hans Bellmann |
| Jahr | 1955 |
| Sitzschale | Formsperrholz, zweiteilig |
| Gestell | Metall, schwarz matt |
| Masse (L x B x H) | 53 x 40 x 81 cm |
| Sitzhöhe | 46 cm |
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